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SUMMARY:(Selbst)Reflexion und Austausch zum Thema „Wie fördern wir Partizipation von Kindern?“
DESCRIPTION:Partizipation gilt als ein zentrales Qualitätsmerkmal frühkindlicher Bildung. In der Fachliteratur wird sie als grundlegendes Recht von Kindern beschrieben (u. a. im Kontext der UN-Kinderrechtskonvention) und als wesentliche Voraussetzung für Bildungsprozesse\, Selbstwirksamkeit und demokratisches Lernen hervorgehoben. Gleichzeitig zeigen Studien und Praxiserfahrungen: Zwischen Anspruch und gelebtem Alltag besteht häufig eine deutliche Lücke. \nPartizipation ist nicht einfach eine Methode – sie ist eine Haltungsfrage\, die eng mit Macht\, Verantwortung und professionellem Selbstverständnis verbunden ist. \nIn unserer SPI-Lounge möchten wir genau hier ansetzen: ehrlich\, praxisnah und auch kritisch. Grundlage ist Ihre Alltagspraxis. Jede:r von Ihnen hat daher Expertise und Erfahrungen\, die in dieser Lounge im Vordergrund stehen sollen. Mit der Methode des Journaling möchten wir Ihnen in dieser SPI-Lounge Raum für (Selbst)Reflexion und Austausch geben. (Hinweis: Es ist kein Impulsbeitrag vorgesehen.) \nGemeinsam gehen wir u. a. folgenden Fragen nach: \n\nWelche Rolle spielen Verantwortung und Macht von pädagogischen Fachkräften?\nWelche Kinder profitieren – und wer bleibt oft außen vor?\nWann wird Beteiligung zur „Scheinpartizipation“?\n\nWas erwartet Sie? \n\nKritische Reflexionsfragen zur eigenen Haltung im Rahmen von Journaling\nAustausch\nund natürlich eine strukturgebende\, interaktive Moderation\n\nFür wen?\nPädagogische Fachkräfte\, Kita-Leitungen und alle\, die Partizipation nicht nur „umsetzen“\, sondern wirklich verstehen und weiterentwickeln wollen.
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SUMMARY:Sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen
DESCRIPTION:Sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen ist ein weit verbreitetes\, jedoch häufig unterschätztes Phänomen. In der SPEAK!-Studie berichten 30 % der befragten weiblichen und 15 % der männlichen Jugendlichen ab 14 Jahren von körperlichen Übergriffen durch überwiegend Gleichaltrige\, beziehungsweise 56 % und 11 % der Jugendlichen ab 16 Jahren. Betrachten wir verbale und digitale Formen sexualisierter Gewalt\, liegen die Zahlen noch deutlich höher. In vielen Schulklassen und Jugendgruppen zeigen sich übergriffige Grundstimmungen\, etwa durch sexualisierte Sprache\, Chatgruppen und körperliche Handlungen. Junge Menschen machen zudem oft Erfahrungen mit psychischer und physischer Gewalt in Beziehungen oder sind von digitaler Gewalt betroffen\, beispielsweise durch ungewolltes Weiterleiten intimer Aufnahmen. \n  \nPädagogische Fachkräfte stehen hier vor anspruchsvollen Aufgaben: Sie müssen betroffene Jugendliche schützen und unterstützen\, gleichzeitig aber auch einen pädagogischen Auftrag gegenüber denjenigen wahrnehmen\, die übergriffiges Verhalten zeigen. Zudem sollten auch diejenigen mitbedacht werden\, die indirekt beteiligt sind\, zum Beispiel durch Zeug:innenschaft. Gerade in Gruppen handelt es sich oft um etablierte und komplexe Verhaltensformen\, orientiert an gesellschaftlichen Geschlechter-Erwartungen. Teilweise werden Gewalterfahrungen vom pädagogischen Umfeld toleriert oder ignoriert\, was einzelnen Fachkräften sowohl die Intervention als auch den Erfolg präventiver Ansätze zusätzlich erschwert. \n  \nDie Qualifizierung unterstützt Fachkräfte mit fundiertem Wissen zu Formen und Dynamiken sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen sowie der Reflexion gesellschaftlicher Hintergründe. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den vielfältigen und teilweise wechselnden Rollen des Involviertseins: als Ausführende und Betroffene\, aber auch als Beobachtende und ins Vertrauen Gezogene. Es werden konkrete Ansätze zur Intervention vermittelt und durch Fallbesprechungen in die Praxis übertragen und spezifiziert. Zusätzlich werden ein erster Einblick auf Möglichkeiten der Prävention eröffnet sowie Quellen für Methoden und Materialien bekannt gemacht.
URL:https://edusiia.com/veranstaltung/sexualisierte-gewalt-unter-jugendlichen/
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SUMMARY:Family-Literacy für mehrsprachige Kinder- und Spielgruppen in Kitas und Familienzentren
DESCRIPTION:Die frühe Entwicklung von Literacy-Fähigkeiten ist eine wichtige Grundlage für die gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen. Besonders im Krippen- und Kitaalter spielen Interaktionen mit Erwachsenen eine nachhaltige Rolle für die Freude an frühen Lesevorgängen\, am Erzählen von Geschichten und an der Entdeckung sowie Produktion von Schriftzeichen. Insbesondere für mehrsprachige Kinder- und Spielgruppen ist das Konzept der Literacyförderung über Familienbildung ein nachhaltiges Instrument\, um gemeinsam und in unterschiedlichen Sprachen Geschichten zu entdecken. \nBesonders textfreie Bilderbücher\, aber auch Bilderbücher in 30 unterschiedlichen Sprachen\, haben hier einen großen Stellenwert. Ein Literacy-Center kann in der Einrichtung sowie zu Hause schreibfreundliche und mehrsprachige kreative Anreize geben\, ebenso bieten Sommer- sowie andere Kitafeste jederzeit die Möglichkeit\, Eltern und ihre Kinder in gemeinsame Angebote eintauchen zu lassen. \nInhalte: \n\nWas ist eigentlich Family-Literacy? Eine Begriffsklärung\nTextfreie Bilderbücher – Begegnungen auf Augenhöhe\, unabhängig von Sprache\, Alter und sozialer Herkunft\nGemeinsame Literacy-Erfahrungen durch mehrsprachige Bilderbücher und familienbegleitende Mitmachhefte\nLiteracy-Center – spielerisches Experimentieren mit Schrift und Symbolen\nKita-Feste als Chance zur Literacy-Förderung – frühe Schreibanlässe in kreativen Angeboten schaffen
URL:https://edusiia.com/veranstaltung/family-literacy-fuer-mehrsprachige-kinder-und-spielgruppen-in-kitas-und-familienzentren/
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