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Kick-off des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE)

17. Juni, 10:00 - 16:00

IU Internationale Hochschule Hannover Logo

Zum Auftakt der offiziellen Institutsgründung lädt das Forschungsteam des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) am 17.06.2026 ab 10 Uhr zu einem intensiven Austausch auf dem Campus Hannover der IU Internationalen Hochschule ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der fachliche Austausch zwischen Wissenschaft, Bildungspraxis, Gesellschaft und Politik

Mit der Gründung des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) setzt die IU Internationale Hochschule ein Zeichen für Bildung als Schlüssel zu demokratischer Resilienz, gesellschaftlichem Zusammenhalt und sozialer Gerechtigkeit – gerade jetzt, wo diese Werte unter Druck geraten. Weltweit gewinnen autoritäre Strukturen an Einfluss, geopolitische Krisen – von Osteuropa bis zum Nahen Osten – verstärken Unsicherheit und Polarisierung. In diesem Kontext ist wissenschaftlich fundierte, gesellschaftsorientierte Bildungsforschung dringlicher denn je.

Das Institut steht für interdisziplinäre, praxisnahe Forschung mit einem klaren Ziel: Bildung als demokratische, gerechte und nachhaltige Kraft zu gestalten, die gesellschaftlicher Spaltung und Radikalisierung entgegenwirkt, sozialen Zusammenhalt stärkt und Menschen befähigt, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Das Institut versteht sich dabei als Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und vereint Expertise aus den Bereichen Soziale Arbeit, Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft und weiteren Disziplinen.

Zum Auftakt der offiziellen Institutsgründung lädt das Forschungsteam des Research Institute für gesellschaftsrelevante Bildung (REGE) am 17.06.2026 ab 10 Uhr zu einem intensiven Austausch auf dem Campus Hannover der IU ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der fachliche Austausch zwischen Wissenschaft, Bildungspraxis, Gesellschaft und Politik.

Das Forschungsteam des REGE-Instituts

Hervorgegangen aus dem Research Center REGE (REsearch Center „GEsellschaftsrelevante Bildung), versammelt das Institut fünf anerkannte Expert:innen, die Bildung konsequent mit den großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit verbinden:

• Prof. Dr. Ulrike Lichtinger (Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Regensburg). Schwerpunkte: Wohlbefinden in der Schule, Positive Bildung, Führung in Bildungseinrichtungen, Schul- und Organisationsentwicklung (siehe aktueller Beitrag im MDR) – sie ist überzeugt: „Wohlbefinden in der Bildung ist kein Luxus, es ist die Grundlage für Leistung und Demokratiefähigkeit.“

• Prof. Dr. Stefanie Kessler (Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Hannover). Schwerpunkte: qualitativ-rekonstruktive Bildungsforschung, Demokratieförderung, Diversität, organisationale Lernkulturen (Stefanie Kessler ist u.a. Verbundsleiterin des Forschungsprojekts FIPHO) – sie ist überzeugt: „First-Generation-Studierende gehören längst zur Hochschulrealität. Wer sie gewinnen will, muss sie gezielt ansprechen – und im Studium konsequent unterstützen.“

• Prof. Dr. Karsten König (Professor der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Dresden) erforscht die Verzahnung von Theorie und Praxis insbesondere in dualen Studienangeboten, die Professionalisierung sozialer Berufe und Beteiligungsprozesse in der Jugendarbeit (mehr Infos). Er vertritt: „Theorie-Praxis-Transfer ist kein Luxusproblem – die Kernfrage ist, wie wir Theorie und Praxis so verbinden, dass Unternehmen und Gesellschaft vorankommen!“

• Prof. Dr. Caroline Trautwein (Professorin der Psychologie im Fernstudium, Hamburg) widmet sich in ihrer Forschung hochschulischem Lehren und Lernen, insbesondere dem Studieneingang, Studierfähigkeit, digitaler Hochschulbildung & akademischer Lehrkompetenz (siehe Forschungsprojekt TiDE) – sie behauptet: „Ein gut gestalteter Studieneingang macht nicht nur den Zugang, sondern auch den Erfolg im (Fern-)Studium sozial gerechter.“

• Prof. Dr. Okka Zimmermann (Professorin der Sozialen Arbeit im Dualen Studium in Braunschweig). Ihre Forschungsschwerpunkte: Soziale Ungleichheit, Geschlechterrollen, transformative Bildung, forschendes Lehren und Lernen (siehe Beitrag im NDR – ab Min. 2:02) – sie hat die klare Botschaft: „Bildungsgerechtigkeit ist keine Charity-Aufgabe, sie ist eine gesellschaftliche Pflicht und Notwendigkeit.“

Programmüberblick
• Ab 10:00 Uhr – Ankommen
• Ab 10:30 Uhr – Begrüßung
• Ab 11:00 Uhr – Keynote
• Ab 11:45 Uhr – Pause
• Ab 12:00 Uhr – Vorstellung des Research Institute
• Ab 12:45 Uhr – Fragen & Diskussion – Verbindung zur Forschungsagenda des Instituts
• Ab 13:00 Uhr – Mittagspause
• 13:30 – 14:30 Uhr – Workshops
• Ab 14:30 Uhr – Vorstellung der Workshopergebnisse im Plenum
• Ab 15:00 Uhr – Kaffee, Tee, Sekt – offener Ausklang

Ort: IU Internationale Hochschule Hannover, Schiffgraben 49–51, 30175 Hannover

Hinweise zur Teilnahme:
Information für interessierte Journalist:innen
• Lernen Sie beim Kick-off das Forschungsteam kennen und erleben Sie ein vielseitiges Programm aus Keynote, Workshops und praxisorientiertem Austausch.
• Der Kick-off gibt Ihnen einen kompakten Einblick in die Perspektiven und Arbeitsweisen des Instituts und lädt zugleich zum fachlichen Austausch ein.
• Vor Ort besteht auch die Möglichkeit, Interviews mit den oben genannten Professor:innen zu führen. Bitte wenden Sie sich hierfür an die Pressestelle der IU Internationalen Hochschule (Mail an: presse@iu.org).
• Sollten Sie nicht vor Ort sein können, besteht auch die Möglichkeit vorab zum Event oder im Nachgang, ein Remote-Interview per Videokonferenz zu führen.

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