NELE Blog Headerbild, das eine vielfältige und digitale Lernkultur zeigt

NELE – Ein neuer Weg zur Lernkultur

Die bundeslandübergreifende Fortbildungs-Plattform NELE hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Lernkultur in Schulen zu etablieren. Mit offenen, überwiegend kostenfreien E-Learning-Angeboten richtet sich das Projekt an Lehrkräfte, Schulleitungen und Pädagog:innen und will das eigene Rollenverständnis erweitern und zur Veränderung von Schule inspirieren. Wir haben mit Anke Wagner und Konstantin Kaiser gesprochen, die die Konsortialleitung für NELE innehaben.

Anke Wagner, Konsortialleitung bei NELE
Anke Wagner, Konsortialleitung bei NELE

Die Grundidee hinter NELE

„Wir sind überzeugt, dass wir eine Schule brauchen, die sich der Welt öffnet, das Lernen über das Prüfen stellt, fächerverbindend angelegt ist und Kooperation stärkt – kurz: eine neue Lernkultur,“ sagt Anke. Das sei die Vision hinter der Plattform, die sich nicht nur auf Inhalte fokussiert, sondern eine tiefgreifende Veränderung der Schul- und Lernkultur anstrebt. Offenheit und Kooperationen mit anderen Bildungsakteur:innen seien für NELE sehr wichtig, wie Konstantin betont: „Wir wollen einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit leisten. Zeitgemäße und qualitativ hochwertige Fortbildungsinhalte für Unterrichts- und Schulentwicklung müssen allen Schulen zur Verfügung stehen und dürfen nicht in einer geschlossenen Plattform versteckt sein.“ Dieses Ziel verfolge NELE, indem es Inhalte von Partnerinnen anbietet und ein offenes, kostenfreies Zugangskonzept verfolgt.

Eine Person nutzt NELE auf einem Laptop. ©Pacemaker Initiative
NELE strebt eine tiefgreifende Veränderung der Schul- und Lernkultur an. ©Pacemaker Initiative
Konstantin Kaiser, Konsortialleitung bei NELE
Konstantin Kaiser, Konsortialleitung bei NELE

Zielgruppe und Inhalte von NELE

Das Angebot von der Plattform richtet sich an alle im Ökosystem Schule tätigen Personen, von Lehrkräften bis zu Schulleitungen und darüber hinaus. „Unser breiter Ansatz ist uns wichtig, da wir glauben, dass Schule multiprofessionelle Teams braucht und passende Rahmenbedingungen durch die Schulleitung,“ erklärt Anke. Der Netzwerkgedanke werde dabei großgeschrieben: „In wöchentlichen Workshops und halbjährlichen Präsenztreffen ringen wir um gemeinsame Standards und geteilte Vorstellungen.“

Um sicherzustellen, dass die Inhalte auf dem NELE Campus sinnvoll und aktuell sind, werde eine nutzer:innenzentrierte Entwicklung verfolgt. „Wir führen monatlich qualitative Interviews und Prototyp-Tests mit der Zielgruppe durch,“ erläutert Konstantin. Dieses ständige Feedback trage zur Anpassung und Weiterentwicklung der Inhalte bei und motiviere das Team. „Es macht Spaß, dem eigenen Baby beim Laufen zuzusehen,“ fügt Anke hinzu.

Bisheriges Feedback zur Plattform

Das bisherige Feedback während der Betaphase sei äußerst positiv: „Die stetig steigenden Nutzungszahlen und die zunehmende Zahl der Kooperationsanfragen zeigen uns, dass wir mit NELE einen Bedarf getroffen haben,“ sagt Konstantin. Mit dem offiziellen Launch im April und der geplanten Entwicklung hochwertiger Inhalte für das Startchancen-Programm ab Herbst will NELE sein Angebot weiter ausbauen. „Wir möchten Lehrkräften Wissen und Methoden an die Hand geben und Gelegenheit zur Reflexion der eigenen Entwicklung und Rolle bieten,“ erklärt Anke.

Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Website: https://www.nele-campus.org/

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